BE und KE unterwegs schätzen

BE und KE unterwegs schätzen

Als ob man nicht schon genug zu tun hätte! Zeitumstellung, Temperaturunterschiede, der ganze Kram, den man mitschleppen muss… und ist man dann endlich am Ziel angekommen und schleppt sich, ausgelaugt von der Anreise, wahlweise zum nächsten Streetfood-Stand, ins Restaurant oder ans Buffet, wartet da ja schon die nächste Herausforderung: Wieviel Kohlenhydrate sind da jetzt bitte drin?

Alle wichtigen Tipps zum Schätzen von BE & KE unterwegs und auf Reisen findest du hier!

Als langjähriger Diabetiker hat man ja irgendwann ein Gespür dafür entwickelt, welche Portionen ungefähr welcher Menge an Brot-/Kohlenhydrateinheiten entsprechen. Doch gerade am Anfang kann das alles etwas überfordernd sein… Hier ist also dein ultimativer Kohlenhydrate-Schätz-Guide für Essen, von dem du keine Ahnung hast, was drin ist! 😀


  • Augenmaß!
    Schwierige Sache, kann man aber trainieren. Du reist nach Asien? Es wird wohl viel Reis geben. Schau schon vorher beim Reis kochen daheim, wieviel Gramm 1 BE/KE entsprechen, wiege es ab und versuche dir die ungefähre Portionsgröße zu merken, ggf. auch mit Maßeinheiten wie „2 Esslöffel“. Das Gleiche gilt natürlich für Pasta, Brot, Obst etc. 🙂

  • Carbs&Cals!
    Von Carbs&Cals gibt es mittlerweile nicht nur ein Buch, sondern auch eine App. Hier werden dir anhand von mehr als 1.700 Fotos mit verschiedenen Portionsgrößen Anhaltspunkte gegeben, was ungefähr in deinem Essen drin steckt. In der App gibts zusätzlich eine Datenbank sowie die Funktion, eigene Fotos mit entsprechenden Angaben zu speichern.

  • Löffelwaagen!
    Zugegeben, eine ganze Küchenwaage mit zum All-Inclusive-Buffet zu schleppen, wäre wohl etwas übertrieben. Zum Glück gibt es Löffelwaagen 😉 Passen in jede Tasche und wenn man wieder am Tisch ist, kann man damit einfach abwiegen, wieviel Gramm Reis/Nudeln/etc. man sich da gerade aufgeladen hat.

  • Öfter messen!
    Mit CGM/FGM ja eh kein Problem. Wenn ich mir bei einer Mahlzeit wirklich unsicher bin, was drin steckt, spritze ich lieber erstmal etwas weniger und beobachte, wie sich mein Blutzucker in den nächsten Minuten verhält. Steigt er rapide an, wird nochmal Insulin nachgelegt.

  • An die versteckten Kohlenhydrate & FPE denken!
    Oft schätzt man nur die offensichtlichen Kohlenhydrate in Form von Nudeln oder Brot. Wird aber nun z.B. etwas paniert oder mit einer fruchtigen Soße serviert, kann das ganz schön rein hauen… Genauso ist natürlich an die Fett-Protein-Einheiten zu denken, die den Blutzucker erst nach Stunden ansteigen lassen.

Ich hoffe, dieser Beitrag war hilfreich für dich und wird dir eine glattere Blutzuckerkurve im nächsten Auslandsabenteuer bescheren – und selbst wenn nicht, verzichte auf nichts, man ist nicht alle Tage im Urlaub! 😀

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