Abenteuer Pumpe: Hallo YpsoPump!

Abenteuer Pumpe: Hallo YpsoPump!

YpsoPump? Was? Eine Pumpe? Ich war doch immer so dagegen und von meinen Pens überzeugt?! Ja – eigentlich. Denn mit Tresiba lief es zum ersten Mal in meinem Leben verhältnismäßig gut mit dem Diabetes. Doch das Glück war nicht von langer Dauer, es ist in Deutschland nicht mehr verfügbar und bevor ich den Kampf mit dem Auslandsimport auf mich nehme, wollte ich es mit einem anderen Basalinsulin versuchen. Hat natürlich nicht geklappt, wie mit allen anderen Basalinsulinen zuvor auch. Länger reifte schon der Gedanke in mir, ob ich es dann nicht doch mal mit einer Pumpe versuchen sollte. Ich habe verglichen ohne Ende, im örtlichen DiaExpert-Geschäft kennt man mich schon beim Namen, Freunde aus der Diabetes-Community wurden ausgiebig befragt und auch den OmniPod habe ich Probe getragen. Die Wahl fiel zwar auf die gleiche Firma, aber auf ein anderes Modell: Die YpsoPump sollte es werden.


Warum überhaupt eine Pumpe?

Die Aussicht auf verzögerte Bolusabgaben, temporäre Basalraten, nur noch ein Stich alle zwei bis drei Tage und hoffentlich kein Dawnphänomen mehr haben mir genug Antrieb gegeben, es mit der Krankenkasse aufzunehmen. Empfehlungsschreiben der Diabetologin, Pumpenantrag, Tagebücher der letzten 3 Monate: Check, ab an die Kasse. Rezept für die YpsoPump: Check, ab zu DiaExpert. Leider hat sich alles über gut 8 Wochen hingezogen, die Krankenkasse hat natürlich geschlafen und zu allem Übel ging mein Rezept auch noch verloren. Dann irgendwann endlich die Post im Briefkasten: Probephase für 3 Monate genehmigt. Hallelujah!


YpsoPump Insulinpupe Pumpe CSII mylife Ypso Pump


Kein Glück am Anfang…

Am 14. Mai 2018 ging es dann in meine Diabetespraxis, um dort zuerst zusammen mit der Beraterin von YpsoMed die Funktionen der Pumpe erklärt zu bekommen und anschließend die Basalrate mit meiner Diabetologin einzustellen. Da ich mich in den letzten Zügen meines Studiums befinde und sehr viel Zeit zuhause verbringe, beschloss ich mich für eine ambulante und keine stationäre Einstellung. Ich bin sowieso der Meinung, in freier Wildbahn lernt man am Besten. Leider hatte ich die Rechnung ohne die Beraterin von YpsoMed gemacht: Sie ging davon aus, dass ich vorgefüllte NovoRapid-Cartridges nutzen würde und hatte keine Reservoire dabei, damit wir mein Fiasp einfüllen konnten. Da alles sehr spontan ablief, hatte ich auch vorher keine Zeit, mich selbst darum zu kümmern. Es war wie verhext mit dieser Pumpe.


Also machte ich mich abends schon mal mit der Pumpe im Leerlauf vertraut und wir trafen uns einen Tag später erneut. Das finale Anlegen und das Einstellen der Basalrate ging auch sehr schnell und ich verließ die Praxis mit einem Gegenstand mehr an einem Körper und einem irrsinnigen Glücksgefühl. Wer hätte das gedacht? Ich, Miss Pumpengegner, mit Pumpe.


YpsoPump Insulinpupe Pumpe CSII mylife Ypso Pump


In den folgenden Tagen sollte ich einfach mal sehen, wie es mit der – vorsichtig kalkulierten – Basalrate läuft. Das Basalinsulin hatten wir in den Tagen vorher schon reduziert. Für den Rest der Woche war ich krank geschrieben und ich will euch nicht anlügen: Das war dringend notwendig. Die erste Nacht mit Pumpe war wohl eine der nervigsten, die ich je erleben musste. Ich unterzuckerte spätestens alle 2 Stunden, wurde von meinem Dexcom (zum Glück!) wach geklingelt, habe eine komplette Tüte Haribo verputzt und vermutlich keine 3 Stunden geschlafen.

Selbst ein Herabsetzen der Basalrate brachte keine wirkliche Besserung und auch am nächsten Tag, mit einer Basalrate von nur noch 60%, rutschte ich fröhlich von einer Hypo in die nächste. Dank der Warnung meines Sensors bei 80mg/dl konnte ich schnell fallende Werte jedoch immer abfangen. Natürlich wusste ich, dass es so kommen würde – das Basalinsulin braucht eben ein paar Tage, bis es vollständig aus dem Körper verschwunden ist.


YpsoPump Insulinpupe Pumpe CSII mylife Ypso Pump


Die große Liebe?

Aber nicht mal das konnte meine Freude trüben. Ich verspürte schon in den ersten Stunden nach dem Anlegen eine gewaltige Zuneigung gegenüber diesem kleinen Gerät, als ich mir meinen ersten Essensbolus abgab, ohne mir extra dafür in den Bauch zu stechen. Total verrückt, wenn man es fast 20 Jahre anders gewohnt war! Und überhaupt, ich konnte aktiv gegen die Hypos vorgehen, indem ich die Basalrate reduzierte. Mit Pens wäre das nicht möglich gewesen. Nach zwei Tagen traute ich mich auch das erste Mal wieder zum Sport und probiere nach wie vor viel herum, was funktioniert und was nicht.


Ihr seht: Es läuft wirklich gut mit meiner Pumpe und mir. Tagsüber ist sie in der Hosentasche oder, falls keine vorhanden ist, am Gürtelclip. Auch eine Tasche für den BH habe ich, aber noch nicht ausprobiert. Nachts liegt sie einfach neben mir und der 60cm lange Schlauch bietet genug Spielraum, um mich zu drehen, ohne dass etwas am Schlauch zieht. Ich habe keinerlei Fremdkörper-Gefühle, sie noch nicht fallen lassen oder auch nur eine Minute als nervig empfunden.

Das Feintuning der Basalrate steht natürlich noch an und auch meine Essensbolus-Faktoren müssen scheinbar überdacht werden – aber wisst ihr was? Ich freue mich irgendwie schon darauf. Hallo YpsoPump!


 

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10 thoughts on “Abenteuer Pumpe: Hallo YpsoPump!

  1. Andreas

    Liebe Ramona,
    als erfahrene Weltreisende mit vielen unterschiedlichen kulinarischen Herausforderungen bist Du mit dem folgendem Problem vielleicht vertraut und jetzt als neue Pumpenträgerin wohl auch bestens gerüstet, damit gut umzugehen.
    Ich stehe manchmal vor der folgenden Schwierigkeit: Ich habe vor mir eine leckere Portion Gyros und bin wild dazu entschlossen, mir dieses Vergnügen zu gönnen. Leider führt das regelmässig zu stark erhöhten Zuckerwerten nach einigen Stunden. Ich lasse mittlerweile vorsichtshalber die Pommes und auch die Pita weg und esse lieber nur das Fleisch mit einem gesunden griechischen Salat auf einem Teller – mit allerdings demselben frustrierenden Ergebnis: nach einigen Stunden steigt der Blutzuckerspiegel dramatisch an. : ( Nachdem ich alle anderen denkbaren Einflussfaktoren in meiner persönlichen Versuchsreihe über die Zeit hinweg analysiert habe (z.B. Wein oder anderer Alkohol, irgendwelche anderen Lebensmittel, Faulenzen oder Bewegung, kaltes Wetter oder sommerliche Hitze, psychischer Stress oder entspannte Gelassenheit, etc.), ist mir dieser systematische Anstieg des Blutzuckers weiterhin ein Rätsel geblieben. Jetzt bin ich beim Lesen eines Artikels auf die mögliche Erklärung gestossen, die mir bisher überhaupt nicht bewusst war: der mögliche Blutzuckeranstieg nach fettigem Essen. Ich habe in all den Jahren ausser Acht gelassen, dass Fett und Eiweiß ebenfalls den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen können, wenn auch mit einiger Verzögerung und bei jedem Menschen in unterschiedlicher Art und Weise. Unbedarft oder unaufmerksam wie ich anscheinend bin, habe ich in meinem Leben noch nicht von einer zu berechnenden FPE (Fett-Protein-Einheit) gehört. Spielt die Berechnung von FPE in Deinem Umgang mit Diabetes eine Rolle? Ich werde mich jetzt jedenfalls mal etwas genauer dahingehend erkundigen und sehen, ob ich vielleicht eine bessere Blutzuckereinstellung erreichen kann auch bei Pizza, Gyros und Steaks. Mit einer Pumpe ist es dann natürlich viel leichter, einen „verzögerten Bolus“ zu programmieren.
    Liebe Grüße,
    Andreas

    1. Hallo Andreas!
      Ach, da gehts dir, wie es mir auch ging 😀 Ich habe auch die ganzen Jahre über einzig und allein Kohlenhydrate berechnet, weil mir das halt so beigebracht wurde, und mich dann über Blutzuckeranstiege nach mehreren Stunden gewundert. Bis ich auf von FPE gelesen habe und erstmal total vom Hocker gehauen war von dieser neuen Information! Ich kann aber nach wie vor nicht behaupten, die Berechnung von FPEs gemeistert zu haben, das ist wirklich noch ein ständiges ausprobieren. Ich versuche, es miteinzubeziehen, aber mit dem Pen war das eh schwierig bis unmöglich (außer ich hab mich halt alle 2-3 Stunden auf gut Glück nochmal gespritzt…); jetzt mit der Pumpe will ich aber auf jeden Fall vermehr darauf achten. Man lernt eben nie aus 🙂
      Liebe Grüße, Ramona

  2. Tronar

    Hi Ramona!

    Danke für Deine schnelle Antwort. Eine wasserdichte Pumpe ist definitiv ein Vorteil, wenn man mal irgendwo paddeln oder raften oder so gehen sollte. Aber es sieht vermutlich trotzdem komisch aus, wenn man damit am Strand oder Pool rumläuft, oder? Mit dem langen Schlauch, der irgendwo rumbaumelt etc. meine ich.

    Bzgl. kurz ablegen vor dem Duschen bzw. in den Pool hüpfen:
    Wie aufwendig ist denn das Wiederanbringen der Pumpe? Stecke ich einfach den gerade abgezogenen Katheder wieder im Bauch ein oder muss ich einen Vorrat an neuen Kathedern mit mir rumschleppen, den ich dann bei jedem Ablegen und anschließenden Anlegen zum Einsatz bringe?
    Falls letzteres, was kosten die Teile denn? Und ist das in der Praxis dann ggf. so ähnlich wie mit den Pen-Nadeln? Theoretisch soll man die ja auch bei jedem Spritzen wechseln, praktisch rennt man aber schnell mal mehr als einen halben Pen lang mit der gleichen Kanüle rum, ohne dass etwas passiert (außer der nicht mehr ganz so scharfen Kanüle natürlich, was zu Lipohypertrophie führen kann.)

    Über Deine praktischen Erfahrungen diesbezüglich würde ich mich sehr freuen.

    Liebe Grüße
    Tronar

    1. Hi Tronar! 🙂

      Also erstmal zur Optik: Das ist mir egal. Und zwar richtig scheißegal 😀 Ich trage auch meinen (auch echt nicht schönen) Dexcom-Sensor im Sommer offen zur Schau und genauso werd ich es auch mit der Pumpe handhaben. Sollen die Leute dochschauen – ich schäme mich nicht für etwas, wofür ich nichts kann! 😉

      Zum Thema Schlauch abkoppeln: Nein nein, da hast du etwas falsch verstanden! Die Nadel an sich bleibt im Bauch. Die hat so einen „Aufsatz“, an dem der Schlauch fest gemacht ist und den kann man abkoppeln. Wenn man fertig ist, klickt man ihn einfach wieder drauf. Wäre ja total umständlich, jedes Mal das ganze Infusionsset zu wechseln 😀 Hier sieht man das ganz gut: https://bit.ly/2rXZ0Au
      Infusionssets mit Stahlnadeln wechselt man nach 1-2 Tagen, Infusionssets mit Teflonkanüle nach 2-3 Tagen. Was man lieber mag, ist einfach persönlicher Geschmack.
      Wieviel die Katheter kosten, weiß ich nicht. Als Typ 1er übernimmt die Krankenkasse die kompletten Kosten. Kann man aber bestimmt bei DiaExpert, DiaShop etc. online einsehen.

      Viele Grüße
      Ramona

      1. Tronar

        Hi Ramona,

        die auffällige Optik hat bei mir nicht unbedingt etwas mit schämen zu tun (vielleicht unbewusst auch), sondern eher damit, dass ich nicht unbedingt jedem Unbekannten meine medizinische Situation auf die Nase binden oder irgendwelche Fragen beantworten möchte. Oder halt bei irgendwelchen sportlichen Aktivitäten mit dem Schlauch dann irgendwo doof hängen bleibe.

        Das mit dem Abkoppel wusste ich noch gar nicht. Das klingt sehr interessant. D.h. der Katheder bleibt im Körper stecken. Verschliesst sich der Kanal dann automatisch? Falls ja, bis zu welcher Wassertiefe bleibt das Ding dicht (es kommt zwar selten vor, aber im Urlaub gehe ich auch mal bis 20m Tiefe tauchen).

        Und besteht nicht die Gefahr, dass der dann verstopft oder austrocknet, wenn nicht ständig ein bisschen Insulin nachfliesst?

        Sorry, dass ich soviel nachfrage. Wenn es nerven sollte, sag bitte einfach bescheid, aber beim Thema Pumpe bin ich echt ahnungslos und die Artikel im Diabetes-Magazin gehen auf genau solche Fragen des Alltags leider nie ein.

        Gruß

        Tronar

        1. Hi Tronar,
          nene, alles gut, du nervst nicht 🙂 Ich versuche alles, so gut ich es eben weiß, zu beantworten!

          Genau, wenn du den Schlauch abkoppelst, bleibt der Katheter im Körper und der Schlauch ist eben ab. Soweit ich weiß, ist es dann auch automatisch verschlossen; allerdings weiß ich nicht, ob das bei allen Kathetermodellen gleich ist. Verstopfen oder austrocknen kann für den kurzen Zeitraum, in dem man die Pumpe gefahrenlos ablegen kann (nach mehreren Stunden ohne Insulin wirds ja doch eh gefährlich…), eigentlich nicht passieren. Wenn man direkt vor hat, längere Zeit ohne Pumpe zu bleiben und zur Überbrückung Pens zu benutzen, würde man den Katheter wohl eher sowieso wegmachen – man soll ja eh nach ein bis zwei Tagen wechseln.
          Mit dem Tauchen kann ich dir leider absolut nicht helfen, sorry, ich tauche nicht! Aber ich hab hier auf dem Blog einen Gastbeitrag zum Thema Tauchen, vielleicht kannst du die Autorin mal über ihre Seite kontaktieren.

          Liebe Grüße!

  3. Tronar

    Danke für Deinen Bericht. Ich bin ja auch noch sehr skeptisch, was eine Pumpe angeht. Die Idee, beim Sport so ein Ding mit mir rumzuschleppen und dann z.B. einen Ball drauf geschossen oder geworfen zu bekommen oder beim Hinfallen drauf zu landen sind so Dinge, die mich ehrlich gesagt etwas abschrecken. Ebenso im Urlaub am Strand so ein Teil mit mir rumzuschleppen und dann ständig bei jedem Gang ins Wasser ablegen und wieder anlegen zu müssen und beim Ablegen dann im Prinzip ohne jegliche Insulinzufuhr Gefahr zu laufen, einen absoluten Insulinmangel zu erleiden macht es für mich auch nicht gerade attraktiver. Wenn wenigstens ein closed loop System mir dann die Mess- und Rechenarbeit abnehmen würde. Aber aktuell sind mir 4 bis 5 Stiche am Tag dann doch lieber, als 24h so ein Teil mit mir rumzuschleppen, was auch noch kaputt gehen oder verstopfen kann.

    Was mich brennend interessiert. Angenommen Du schläfst in einem Hoteleinzelbett (also kein breites Doppelbett oder Queen oder Kingsize) mit normalen 90cm Breite. Wo legst Du dann die Pumpe hin? Ins Bett oder auf den Nachttisch? Und was passiert, wenn Du in einem breiten Bett Dich nachts im Schlaf zweimal in die gleiche Richtung drehen würdest? Hast Du Dir dann nicht den Schlauch einmal um den Körper gewickelt oder den Zugang dann irgendwie abgerissen? Ohne gleichzeitige CGM mit Warnmelder (ich nutze zur Zeit FGM) bekommst Du dann nachst die Überzuckerung Deines Lebens dank absolutem Insulinmangel.

    Deine Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

    P.S.: Tresiba in der Apotheke zu bekommen ist überhaupt kein Problem. Die bestellen das entweder in Holland oder Österreich und dann kostet es ein paar Euro mehr und ist je nach Apotheke nach 5 bis 10 Werktagen dort ganz normal abholbar. Ich nutze daher weiter Tresiba, weil ich einfach von dem Unterschied zu anderen Verzögerungsinsulinen total überzeugt bin (deutlich weniger Unterzuckerungen, stabilerer BZ-Verlauf wenn man nichts isst, keine Basallücke abends mehr etc.)

    1. Hallo Tronar!

      Deine Gegenargumente sind für mich absolut nachvollziehbar und auch nach wie vor in meinem Kopf sehr präsent. Meine Gründe, warum ich mich so lange gegen eine Pumpe gesträubt haben, waren ähnlich zu deinen – und nur, weil ich nun eine trage, habe ich diese Punkte nicht vergessen 😀

      Die Ypsopump ist wasserdicht, somit könnte ich sie im Urlaub beim Schwimmen mitnehmen. Wie ich das konkret lösen werde, kann ich erst im September dann austesten. Ich persönlich bin jetzt aber auch keine so große Wasserratte, die stundenlang im Pool dümpelt – insofern wäre abkoppeln und sonnengeschützt an der Liege verstauen schon möglich. Nur, weil man sie mal ne halbe Stunde abkoppelt, kommt man nicht gleich in eine Keto – beim Duschen lege ich sie ja auch ab. Wasserdichtigkeit war trotzdem ein wichtiger Punkt für mich.

      Ich lege meine Pumpe nachts beim Schlafen einfach neben mich, egal, wie breit das Bett ist. Sie liegt quasi auf Brusthöhe neben mir. Ich habe keinen so unruhigen Schlaf, dass ich mich mehrmals drehen würde – wenn doch, merkt man schon, dass es am Schlauch zieht und holt die Pumpe im Halbschlaf hinterher. Morgens ist sie aber zu 90% da, wo ich sie abends abgelegt habe 😉
      So leicht geht der Katheter auch tatsächlich gar nicht raus, ich habe erstmal zum Testen ordentlich dran gezogen, weil ich die gleiche Befürchtung wie du hatte. Das Pflaster klebt schon gut, ich glaube, das würde ich spüren, wenn ich es raus reiße. Um den Katheter gezielt abzukoppeln, muss man an zwei Stellen ordentlich fest drücken, das hält meiner Meinung nach gut.
      Ich bin aber ehrlich: Ich nutze ja den Dexcom, also CGM mit Warnungen, und fühle mich dadurch sehr sicher. Ren weil ich weiß, dass er mich weckt, wenn mein Blutzucker auf einmal steigt und dann kann ich reagieren. Würde ich nach wie vor das Libre nutzen – ich glaube kaum, dass ich mich so sicher fühlen würde.

      Ich hoffe, ich könnte dir soweit helfen und es kommen in nächster Zeit auch noch weitere Posts, gerade zu der Thematik „Sind meine Befürchtungen eingetroffen?“ 🙂

      Liebe Grüße
      Ramona

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