Berchtesgaden im Winter

Berchtesgaden im Winter

Es gibt Dinge, die sollte man viel öfter tun. Wegfahren über den Geburtstag zum Beispiel. Und weil ich Schnee, Kälte und Winter liebe, aber Anfang Dezember bei uns in Nürnberg eher selten Schnee liegt, war mir schnell klar: Ich will dahin, wo es schneit! Nachdem eine Schlittenhundtour und Polarlichtergucken in Finnisch-Lappland aber leider außerhalb des Budgets lag, ging es übers Wochenende nach Berchtesgaden.

Ich werde hier größtenteils die Bilder für sich wirken lassen und den ein oder anderen Tipp geben. Da wir nur begrenzt Zeit zur Verfügung hatten, mussten wir unser Programm sehr kürzen – man könnte auch locker eine Woche oder mehr in der Gegend verbringen. 🙂



Was tun in Berchtesgaden?

Ganz am südöstlichen Ende von Deutschland gelegen, ist die Gegend um Berchtesgaden, Schönau und Ramsau wohl für den Königssee am berühmtesten. Diesen haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Solange der See nicht zugefroren ist, verkehren die Schiffe regelmäßig im 30-Minuten-Takt von Schönau bis St. Bartholomä. Lediglich die Haltestelle Salet, von welcher aus man zum Obersee wandern kann, wird im Winter nicht angefahren – aber auch so hat man schon während der halbstündigen Schifffahrt und auch in St. Bartholomä genug zu sehen. Auch verschiedene Rund- und Wanderwege beginnen hier.



Ein weiteres Highlight in der Gegend ist der Hintersee und der dort gelegene Zauberwald, der seinem Namen alle Ehre macht. Von Ramsau aus ist es nur ein kleines Stück zu fahren und es gibt genug Parkplätze für das Auto, während man selbst den See in circa 1.5 Stunden umrundet. Vermutlich braucht ihr länger, um Unmengen an instagram-worthy Fotos zu machen.



Da wir mit dem Wetter wirklich Glück hatten, beschlossen wir vor der Rückfahrt noch auf irgendeinen Gipfel zu fahren. Wahrlich irgendeinen, da viele Seilbahnen noch (oder schon) geschlossen waren oder sich gerade im Umbau befanden. Die Wahl fiel auf den Sessellift zum Hochschwarzeck, von wo aus man auch mit Leih-Schlitten sagenhafte 20 Minuten den Berg wieder hinunter fahren kann.



Bevor ihr euch nun ins Schnee-Abenteuer stürzt: Lest doch mal, wie ich meinen Diabetes bei einer Iglu-Übernachtung gemanaged habe!


Wo übernachten in Berchtesgaden?

Es mangelt in der Gegend wirklich nicht an Übernachtungsmöglichkeiten. Von kleinen Pensionen bis zum 5-Sterne-Wellness-Hotel ist alles dabei. Wir haben uns für eine der familiengeführten Pensionen entschieden, da wir sowieso nicht vor hatten, uns viel im Hotel aufzuhalten – genauer gesagt das Alpenchalet Bianca in Ramsau, womit wir auch mehr als zufrieden waren. Gutes gehört habe ich aber auch schon vom Explorer Hotel, und wenn ihr mehr die Hostelmenschen seid: Selbst damit kann Berchtesgaden aufwarten.



Hin- und Rumkommen in Berchtesgaden

Wir haben uns für eine Anreise mit dem Auto entschieden, und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass die Gegend ohne Auto gut zu erkunden ist. Es gibt in Berchtesgaden zwar natürlich einen Bahnhof und auch Busse kamen uns ab und zu entgegen – aber eben nur ab und zu. Man sollte nicht vergessen, dass es eben eine sehr ländliche Gegend ist, die Busse entsprechend selten fahren und auch Restaurants abends nicht sonderlich lange offen haben. Insofern überlegt euch gut, ob ihr dort ohne Auto zurechtkommen würdet und recherchiert gründlich.


Ihr habt noch Fragen oder Anregungen, was im Beitrag unbedingt fehlt? Oder möchtet mir von eurem Lieblingsort in Deutschland erzählen? Dann immer her damit, ich freue mich drauf! 🙂


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